Kopenhagen – eine Kuriositätensammlung

Heute habe ich für euch eine kleine Sammlung von Kuriositäten, die mir so im Alltagsleben in Kopenhagen aufgefallen sind. Das macht den Tag immer wieder ganz amüsant!

Es ist irgendwie andauernd nass

Ok das ist nun eigentlich nicht so amüsant. Mal ehrlich, immer wenn ich nach draußen komme regnet es entweder, oder es hat erst vor ein paar Minuten aufgehört. Nebeneffekt… mein Fahrradsattel ist immer nass…

Meine Fahrräder haben Namen

Im Moment ist mein Rad noch bei Peter in Unterschleißheim. Deswegen habe ich eine Mitgliedschaft in einem Bikesharing genannt Donkey Republic. Die orangen Esel stehen überall in der Stadt und ich kann mir überall ein Rad ausleihen zum monatlichen Preis von etwa 10 Euro. Das spaßige dabei ist, dass die Esel unterschiedliche Namen haben. Heute bin ich zum Beispiel auf einem Sandwich gefahren, dann war da noch die verblichene Juniper und des rasselnde Walter.

So viele Schlösser

In Kopenhagen gibt es fast an jeder Ecke ein Schloss. Nun gut, es gibt ja auch eine Königsfamilie und die besteht wohl aktuell auf der Königin, ihrem Mann, den 2 Söhnen mit ihren Frauen und insgesamt 7 Kindern. Da braucht man schon ein bisschen Platz.

Erstaunlich modern

Im Schloss Rosenborg, in dem auch die Kronjuwelen ausgestellt sind, habe ich eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Wer kommt von selbst drauf, was das hier ist?

Nein, das ist nicht der Eingang zur Einliegerwohnung der königlichen Hausmaus. Das ist das Haustelefon, mit dem man mit jemandem auf der anderen Seite des Schlosses reden konnte. Und das ganz ohne Elektrizität.

Eine sympathische Lebenseinstellung

Das bedarf keiner weiteren Worte.

Unverheiratete Parkhäuser

Die dänische Sprache ist irgendwie immer wieder kurios und amüsant. Wer zum Beispiel glaubt im Søfart Museet könnte man eine Sammlung von Sitzmöbeln anschauen hat weit gefehlt. Und ja, Parkhäuser hier sind oft unverheiratet. Die meisten Parkhäuser werden, so nebenbei bemerkt, von QPark betrieben 😀

Die Dänen und ihre Flagge

Das ist schon eine besondere Sache mit der Flagge. Ihr wisst ja schon, das man sie zu jeder Feierlichkeit hisst. Meine dänischen Kollegen haben mir jetzt erklärt, dass der Weihnachtsbaum nicht fertig geschmückt ist, wenn nicht ein Stern auf der Spitze ist und eine Girlande mit Fahnen herumgeschlungen ist. Alles andere ist optional, aber Flaggen sind Pflicht. Ist man stolzer Besitzer eines Fahnenmasts, dann darf man die Fahne gerne hissen, muss sie Abends wieder abnehmen. Ansonsten hisst man die Flagge für den Teufel.

Interessante Einheiten

Da habe ich noch was für die Kaffeetanten. Bei mir an der Arbeit gibt es natürlich auch eine Kaffeemaschine. Die gibt auch immer an wie viele Milliliter Kaffee oder heißes Wasser die bereitet. Nur bei Milch und Milchschaum, da wird die Menge in Sekunden angegeben. Also demnächst bestelle ich immer 28 Sekunden Milch 😀

Wir sind berühmt und wofür?

Das hätte ich ja beinahe vergessen. Im dänischen Nationalmuseum gibt es im Moment nicht nur Wikinger, Boote, Runensteine und Elchskelette zu sehen. Es gibt auch eine Sonderausstellung, die groß beworben ist. Nicht sicher, ob wir dabei so gut wegkommen… Wir sind wohl berühmt für Geiz, Grenzen, Fehler und Ritter Sport Schokolade.

Ein Lacher zum Schluss

Im Nationalmuseum haben wir sie endlich gefunden, die Arschkarte!

2 Kommentare zu “Kopenhagen – eine Kuriositätensammlung

  1. Ich habe gedacht das mit dem Regen gilt nur für England. Unser Nachbar hat auch einen Fahnenmast und hist fleißig dem Anlass entsprechende Flaggen. Vielleicht sollte ich ihn daran erinnern die Flagge Nachts herein zu holen! Tolle Kuriositäten die anregen auch im eigenen Alltag aufmerksam zu sein !

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