Foto gemacht, bearbeitet und abgelegt… Und jetzt?

Letzte Woche bin ich mit einem Kollegen dienstlich verreist. Auf unserem 1. Flug hat er seiner Kamera im Flugzeug vergessen. Zum Glück wurde sie bei der Airline abgegeben und er bekommt die Tasche mit der Kamera zugeschickt. Er war nicht besonders besorgt, da er die Kamera anscheinend auch gegen Verlieren versichert hatte. Als er dann beim 2. Flug beinahe den Laptop in der Sitztasche vergessen hatte leuchtete mir auch ein, wieso eine solche Versicherung für ihn sinnvoll ist. 😉

Worum es hier aber eigentlich gehen soll war eine Aussage meines Kollegens, dass es um die Bilder nicht schade gewesen wäre, die noch auf der Kamera waren, da er sie zu Hause nur abspeichert und dann sowieso nicht wieder anschaut. Für ihn ist das Aufnehmen schlicht viel wichtiger als das anschauen. Aber auch ich ertappe mich manchmal dabei, dass ich manche Bilder nach dem Bearbeiten nicht mehr anschaue. Früher hat man Bilder entwickeln lassen und dann fein säuberlich in ein Album eingeklebt. Die Alben wurden dann bei Familienfeiern rus geholt und durchgeblättert, zumindest war das bei uns so. Und heute?

Oft landen die Bilder nur auf der Festplatte und damit auf nimmer wiedersehen. Doch was kann man dagegen tun? Ich lade meine Bilder automatisch zu Google Photos hoch. Ich benutze hier die kostenlose Qualität, da ich das nicht wirklich als backup sehe, sondern als immer dabei Fotoalbum. in dieser geringen Qualität (~16 Megapixel) hat man unbegrenzten Speicherplatz. Die automatischen Funktionen generieren Videos, die einfach zu Teilen sind und erinnern dich daran, was du an diesem Tag vor X Jahren gemacht hast. Gerade diese Funktion gefällt mir persönlich sehr gut. Außerdem habe ich so immer alle meine Bilder dabei und ich kann die einfach selbst ansehen, oder Freunden zeigen.

Eine weitere Möglichkeit, die es auch heute noch gibt, ist es die Bilder auf Papier auszudrucken. Es ist schön die eigene Wohnung mit Bildern zu verschönern, aber noch viel schöner ist es, wenn man die Fotos selbst gemacht hat. Das gleiche gilt fürs Büro. Und es macht mich auch stolz, wenn jemand im Büro meine Bilder bewundert und ich sagen kann “Das habe ich selbst gemacht!”.

Freude ist etwas, dass sich vermehrt, wenn man sie teilt. Instagram, Flickr, Google+ und Facebook sind ideale Plattformen um Bilder zu teilen. Und ich für meinen Teil freue mich tierisch, wenn mir jemand ein “Like” ein Herz oder ein “+1” gibt. Manchmal kommt man auch mit jemandem ins Gespräch, der am selben Ort war und man tauscht sich aus über die jeweiligen Erlebnisse.

Schaut doch auch mal vorbei auf:

Peters Instagram Profil

Annes Instagram Profil

Peters Flickr Profil

Annes Flickr Profil

Bilder müssen also nicht auf der Festplatte versauern, in der heutigen vernetzten Welt gibt es eine Fülle von Möglichkeiten. Lasst uns doch wissen, was ihr so mit euren Bildern macht!

6 Kommentare zu “Foto gemacht, bearbeitet und abgelegt… Und jetzt?

  1. Ich poste im Moment vor allem meine Landschaftsbilder auf Instagram – da schaue ich sie mir viel eher nochmal an, als wenn sie nur auf meinem Festplatte “versauern”. Aber ich sammel gerne Bilder, um später ein mal eines dieser feinsäuberlichen Albums zu machen und meinen Eltern oder Geschwister zu schenken! Liebe Grüße, Julia ♥

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